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Stadtansichten gestern / heute

Historische Stadtaufnahmen aus über 60 Jahre aka-Filmclubgeschichte

 

Historische Ansichten der Kaiser-Joseph-Straße (aka-Filmclub)

Logo Aka-Filmclub

Der „Akademische Filmclub an der Universität Freiburg e.V.“ – oder
kurz aka-Filmclub – wurde im Jahre 1957 gegründet und ist damit
längst selbst Freiburger Stadtgeschichte. Zum 900-jährigen Stadt-
jubiläum gewährt der aka-Filmclub einen Einblick in seine Archive
und zeigt, wie stark er in der Freiburger Zeitgeschichte verwurzelt
ist und wie lebendig er diese präsentieren kann.

Gezeigt werden zunächst Ausschnitte aus Filmproduktionen des aka-Filmclub, die im Laufe der über 60-jährigen Vereinsgeschichte entstanden sind und in denen Freiburg als Kulisse dient. Die anschließenden dokumentarischen Kurzfilme Demo am Bertoldsbrunnen und Ein Blick auf Freiburg führen uns ins Freiburg der 1960er Jahre. Zum Schluss stellen wir in Freiburger Stadtansichten gestern und heute den historischen Aufnahmen aktuelle  Perspektiven gegenüber.

Ursprünglich war auch das Vorführen der Filme vor Ort, im Original auf 8 und 16mm, geplant. Da das im Moment leider nicht möglich ist, soll der Kurzfilm Es muss rattern, der diesen Ausstellungsfilm eröffnet, zumindest einen kleinen Einblick in das Büro des aka-Filmclub und die Welt der analogen Filmtechnik geben.

 


 

Unser aktuelles Programm zum Freiburger Stadtjubiläum 2020/21

 

Logo Stadtjubiläum 2020/2021

Zum Abschluss des Stadtjubiläums im Juli laden wir unter dem Motto „Uniseum goes public“ zu geführten Spaziergängen zu universitären Schauplätzen in der Stadt ein. Die Termine sowie unser coronabedingt aktualisiertes Programm zum Stadtjubiläum finden sie hier: https://www.uniseum.uni-freiburg.de/stadtjubilaeum

 


 

Sie finden uns beim Freiburger Wissenschaftsmarkt 2021!

 

Beim diesjährigen virtuellen Freiburger Wissenschaftsmarkt vom 7. bis 26. Juni 2021 nimmt auch das Uniseum teil. An unserem virtuellen Stand wartet auf Sie ein spannendes und unterhaltsames Programm. So nimmt ein Mitarbeiter unseres Museums Sie mit zu einer kurzweiligen Entdeckungstour durch die Räumlichkeiten des Uniseums.

Mit unserer bebilderten Audioführung „UniversitätsStadt Freiburg“ erfahren Sie zudem mehr zur historisch wechselvollen Beziehung zwischen Universität und Stadt.

Schauen Sie vorbei: https://freiburger-wissenschaftsmarkt.de/user/33/

Freiburger WissenschaftsMarkt 2021

 


 

Das Uniseum in der BZ-Talkreihe "Rangezoomt" 

 

In der BZ-Talkreihe „Rangezoomt“ stellte der Direktor des Uniseums, Herr Prof. Dr. Dieter Speck, am 27. April 2021 eines der prominentesten Werke des Uniseums, das Porträt des Universitätsstifters und Namensgeber Erzherzog Albrecht VI. vor. Neben den kunsthistorischen Erläuterungen wurden dabei auch interessante Hintergründe zur Person Albrecht VI. und zur Entstehung des Werks im Jahr 1757 vermittelt. Hier das komplette Video:

https://www.youtube.com/watch?v=fgW0VL8MPRQ

 


 

Das Uniseum auf Instagram entdecken!

 

Aktuell ist das Uniseum geschlossen. Dennoch besteht die Möglichkeit, uns einen digitalen Besuch auf dem Instagram-Kanal der Universität Freiburg abzustatten. Hier werden spannende Stücke, Ausstellungen und Hintergründe zu unserem Uniseum vorgestellt.

https://www.instagram.com/unifreiburg/

 


 

NEU:  Ab nach Villingen!

 

Die Sonderausstellung des Uniseums veranschaulicht, wie die Universität Freiburg von Mitte des 15. Jahrhunderts bis zum Beginn des 17. Jahrhunderts mit der Pest Epidemie umging.

Professoren, Studenten und Bursen flüchteten, um an pestfreien Orten zu überleben. Was zu Beginn kopflos und ungeplant von statten ging, wurde spätestens nach dem Kaiser Maximilian 1493 einen Freiheitsbrief für die Universität Freiburg ausstellte, zu einer institutionellen Übersiedlung um mit einer solchen Krise umzugehen. Der Freiheitsbrief garantierte der Universität ihre bisherigen Rechte und Freiheiten auch anderen Orts.

Dabei wurden Villingen und sein Franziskanerkloster ein beliebter Fluchtort in Krisensituationen. Die Verkehrsanbindung zwischen beiden Städten wurde als großer Vorteil gesehen. Ebenso besaß das Franziskanerkloster eine Bibliothek und genügend Kapazität für Lehr-und Wohnräume, um den Universitätsbetrieb fortsetzen zu können. Der wohl größte Vorteil bestand jedoch in der Zehntscheuer die, die Universität in Villingen besaß. Sie bedeutete finanzielle Unabhängigkeit aber auch eine sichere Quelle von Lebensmitteln in Krisensituationen.

Pestflucht


In der derzeitigen Sonderausstellung des Uniseums werden unteranderem einzigartige Objekte präsentiert, die Funde aus dem Gebiet des Franziskanerklosters in Villingen sind.

Die Vorbereitungen für die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege ermöglicht wurde, haben bereits im letzten Jahr, vor der aktuellen Corona-Pandemie begonnen. Geleichwohl bietet die Ausstellungswand Gelegenheit, die aktuelle Herausforderung der Universität durch COVID-19 mit früheren epidemischen Ereignissen zu vergleichen. In jedem Fall zeigt sich, dass die Universität auch in früheren Jahrhunderten aufgrund von Epidemien gezwungen war, ihren Betrieb einzustellen oder zu fliehen – wenn auch nicht ins Digitale, sondern auf den Schwarzwald.