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Rundgang in Bildern

Gründung

Erzherzog Albrecht VI. stiftete 1457 in Freiburg seine Universität, doch erst 1460 wurde der Vorlesungsbetrieb mit 214 Studenten aufgenommen.

Urfakultäten

Das Motto des ersten Rektors Matthäus Hummel - "...die Weisheit hat sich ein Haus gebaut..." führt in einen Kubus, in dem die vier Fakultäten der Albertina vorgestellt werden.

Reformen

Die Fragen nach dem Nutzen und der Zweckmäßigkeit der Studien sollten zu einer praxisorientierteren Ausbildung führen. Latein als Gelehrtensprache wurde durch Deutsch abgelöst, eine öffentliche Bibliothek wurde eingerichtet und die Profanierung hielt Einzug in die Universität.

Kabinett des Staunens

Das Kabinett des Staunens erinnert an die fürstlichen Wunderkammern und an die alten wissenschaftlichen Sammlungen, die in Freiburg überwiegend 1944 untergingen. Die hier ausgestellten Objekte sind ein Kaleidoskop des Mikro- und Makrokosmos der Freiburger Wissenschaftsbereiche.

Frauenstudium

Freiburg war die erste deutsche Universität, an der sich Frauen immatrikulieren konnten.

NS-Zeit und Wiederaufbau

An der Freiburger Universität wurden während der NS-Zeit ideologische Fächer eingeführt sowie Studierende und Lehrende aus rassistischen und poltischen Gründen verwiesen - Propagande gehörte zum Alltag.

Durch die Kriegseinwirkungen wurde auch die Universität in weiten Teilen stark zerstört. Als Voraussetzung zur Immatrikulationsbedingungen mussten Studierende Wiederaufbauhilfe leisten.

Moulagen

Die Moulagensammlung der Hautklinik zeigt zeitgenössische Hautkrankheiten und war als Lehrmittelsammlung und als Unterrichtshilfe eingerichtet worden.

Studentenproteste

Demonstrationen und Rektoratsbesetzung prägen bis heute die Erinnerung an die 68er.

Who ist Who

Wer in Freiburg studierte und was aus Freiburger Studierenden wurde, können Besucher an dieser reizvollen Rate-Wand herausfinden.

Studentengeschichten

Studentengruppierungen und Verbindungen in allen erdenklichen Ausprägungen und Formen gehören seit rund 200 Jahren auch zum Freiburger Universitätsbetrieb. Waren vor Jahrzehnten die Meisten organisiert, so überwiegt heute die Individualität und Ungebundenheit der Studierenden bei weitem.

Karzer

Die Karzer sind die letzten sichtbaren Reste der ehemaligen universitären Gerichtsbarkeit. An sie wird nicht nur im Uniseum erinnert, sondern die beiden Karzer sind auch mit einer gesonderten Führung zu besichtigen.

Statuten und Studenten

Eine inszenierte Vorlesungsszene nach dem Statutenbuch des Johannes Kerer (1496/1504) vermittelt einen plastischen und akustischen Eindruck einer lateinischen Vorlesung.

Baugeschichte der Alten Uni

Die Baugeschichte widmet sich der Geschichte und Nutzung des ältesten Universitätsgebäudes, dessen Ursprünge bis auf eine romanische Wohnbebauung aus dem 13. Jahrhundert zurückgeht.